Instagram
Facebook
Youtube
  • AlamodeFilm Impressum
  • AlamodeFilm Datenschutz
  • Creative Europe Media
  • Unifrance
  • AlamodeFilm

Die drei Geschwister Gabrielle, Elsa und Mao könnten unterschiedlicher kaum sein: Gabrielle arbeitet als „lebende Statue“ in Paris und ist ihrem Sohn viel zu unkonventionell. Elsa hadert mit ihrem unerfüllten Kinderwunsch. Und der Spieleentwickler Mao ist trotz beruflichen Erfolgs noch gar nicht richtig im Leben angekommen. Da haben ihre getrennt lebenden Eltern ganze Arbeit geleistet. Der Vater war nie da, die Mutter, eine Psychotherapeutin, mischte sich dagegen in alles ein. Und bis heute hat sich daran nichts geändert. Die normalste ist da noch die demente Großmutter. Als der Großvater stirbt, ist die in alle Winde verstreute Familie gezwungen, sich zusammen zu raufen. Allein kann die alte Dame nicht bleiben, wie aber sollen die Kinder und Enkel eine Lösung für sie finden, wenn schon in ihrem eigenen Leben das pure Chaos herrscht… ?

Warmherzig und mit feinsinnigem Humor erzählt Regisseurin Cécilia Rouaud in DAS FAMILIENFOTO wie die Familie über diese Frage wieder zueinander findet. Vor die Kamera holte sie zahlreiche Stars des französischen Kinos – neben Vanessa Paradis, Camille Cottin und Pierre Deladonchamps als Geschwister sind Chantal Lauby (Monsieur Claude und seine Töchter) und Jean-Pierre Bacri (Das Leben ist ein Fest) als deren Eltern zu sehen.

Nach Ihrem Debüt mit Je me suis fait tout petit (Ich habe mich ganz klein gemacht) haben Sie erneut einen Film über Familienbeziehungen gedreht. Warum?
Das Thema Familie interessiert mich einfach. Ich wollte mich damit noch einmal auseinandersetzen. Mir scheint, wir sind alle von unseren Familiengeschichten mehr oder weniger geprägt. Es können komplizierte oder eher unkomplizierte Beziehungen sein, aber sie haben immer eng mit dem zu tun, wer wir sind und welche Wahl wir treffen. Man kann seiner Familie nicht entkommen und kehrt irgendwie immer zu ihr zurück. Ich wollte also einen Film drehen, der zeigt, wie man vielleicht doch ein wenig Abstand gewinnen kann.

Diesmal geht es jedoch um eine völlig dysfunktionale Familie. Man versteht sich nicht und kann nicht mehr miteinander reden…
Ja, das sind Menschen, die sich nicht mehr sehen und sich nicht mehr verstehen, im Sinne von „Sie hören einander nicht zu“. Sie leiden unter einer Trennung, einem Bruch. Das hindert sie daran, glücklich zu sein. Aber natürlich lieben sie sich auch. Sonst gäbe es ja keinen Grund für einen Film.

Dieser Bruch ist etwas speziell, weil die Eltern ihre Kinder nach der Trennung aufgeteilt haben. So sind die Schwestern nicht mit dem Bruder aufgewachsen. Das kann doch nicht gut gehen?
Einige Paare haben diesen Fehler in den 70er Jahren begangen. In der Geschichte, die ich im Film erzähle, kann man sich gut vorstellen, dass die Ideen der 68er eine gewisse Rolle gespielt haben. Sie waren junge Eltern und hatten sich gegen eine Welt aufgelehnt. Sie wollten sicherlich das Beste aus der Situation machen. Ich verurteile sie nicht. Sie wollten etwas verändern und glaubten ernsthaft, man könne die Geschwister einfach so trennen. Aber natürlich ist das absurd, und die Kinder bezahlen dafür. Sie fühlen sich verlassen.

Gabrielle, Elsa und Mao vermissen ja auch das jeweils andere Elternteil…
Sie haben sich von dieser Verwundung nie richtig erholt. Selbst als Erwachsene leiden sie noch und stagnieren in ihrer Entwicklung. Sie fühlen sich alle irgendwie unfertig.

Bereits zum zweiten Mal nutzen Sie das Genre der Komödie, um ein ernstes Thema zu behandeln. Ist das so etwas wie Ihr Markenzeichen?
So kommuniziere ich im Leben. Das entspricht auch dem Kino, das ich liebe. Ich bin ein totaler Fan der frühen Filme von Woody Allen, der sich erlaubt, über alles zu lachen. Ich liebe auch die Filme von Pierre Salvadori, Noah Baumbach und Sam Mendes und das amerikanische Independent-Kino, das es so vorzüglich versteht, diese Widersprüche wie Scham, Lachen, Freude und Kummer auf die Leinwand zu bringen. Diese Filme sind ebenso komisch wie zartfühlend. Mit DAS FAMILIENFOTO wollte ich genau in dieser Tradition stehen.

Es ist bereits Ihr zweiter Film mit Vanessa Paradis. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, aus ihr eine lebende Statue zu machen, und haben Sie ihr diese Rolle auf den Leib geschrieben?
Ja, das habe ich, und es hat mir Spaß gemacht, eine Figur zu entwickeln, die genau das tut, was sie sich vorgenommen hat: Sie will immer für ihren Sohn da sein. Er soll genau wissen, wo er sie findet. Alleinerziehende Mütter möchten, dass sich ihre Kinder sicher fühlen. Und Gabrielle setzt das konsequent um, auch wenn es bis zur Absurdität führt. Eine meiner Freundinnen übt genau diesen Beruf als lebende Statue aus und erzählt immer, dass dieses Live-Spektakel ein Geschenk an die Passanten sei. Das bestärkte mich darin, die Figur von Gabrielle so zu schreiben. Und Vanessa Paradis verkörpert ja auch diese Anmut.

Und wie haben Sie die Schauspieler geführt?
Jean-Pierre, Camille, Chantal, Vanessa und Pierre sind ganz unterschiedliche Schauspieler, und jeder auf seine Weise genial. Jean-Pierre und Camille arbeiten viel mit ihrer Schauspieltechnik, Vanessa, Chantal und Pierre sind instinktiver. Die Latte lag schon sehr hoch, was ihr Spiel betrifft. Ich musste nur hier und da an den Stellschrauben drehen. Mit Schauspielern dieser Qualität zu arbeiten, ist einfach traumhaft. Wir haben am Set viel gelacht, aber auch viel geweint.

Erzählen Sie uns die Geschichte hinter Ihrem Familienfoto und gewinnen Sie!

Gewinnen Sie für einen Tag eine Fotobox von Die Fotobox Rockt mit einer Spiegelreflex-Kamera & witzigen Accessoires. Ihre Gäste können unbegrenzt Bilder schießen und diese sofort ausdrucken. Das Highlight auf Ihrer nächsten Party!

Halten Sie besondere Erinnerungen direkt in Ihren Händen: Gewinnen Sie eine von drei hochwertige Instax Mini Sofortbildkameras von Fujifilm inklusive Film (2x10er Pack).

Posten Sie ein Bild von Ihrer Familie als Kommentar auf der Facebook-Seite zum Film

und erzählen Sie uns die Geschichte, die Sie mit dem Foto verbinden.
Hier geht es direkt zum Gewinnspiel-Posting.


Teilnahmebedingungen unter: www.dasfamilienfoto.de/teilnahmebedingungen

Zum Muttertag am 12. Mai 2019 schenken wir Ihnen
beim Kauf von zwei Kinotickets ein drittes Ticket dazu,
wenn Sie mit Ihrer Familie DAS FAMILIENFOTO ansehen.

Einfach die Eltern und Geschwister einpacken
und ab ins Kino!

Alle teilnehmenden Kinos finden Sie hier.

Gabrielle VANESSA PARADIS
Elsa CAMILLE COTTIN
Mao PIERRE DELADONCHAMPS
Pierre JEAN-PIERRE BACRI
Claudine CHANTAL LAUBY
Tom LAURENT CAPELLUTO
Stéphane MARC RUCHMANN
Großmutter CLAUDETTE WALKER
Solal JEAN AVIAT
Sandrine EMILIE CAZENAVE
Françoise GUILAINE LONDEZ
Dominique SANDRA NKAKÉ
Kevin RIO VEGA
Moussa SADIO NIAKATÉ
Clara BÉRANGÈRE MCNEESE